Die Schüler:innen der achten Klasse an der Friedrich-Albert-Lange-Schule, einem Sportgymnasium in Solingen, wollten im Rahmen einer Projektwoche unbedingt „Haie“. Und sie bekamen Haie, denn: „Wir können Haie!“.
An zwei Tagen waren ElasmOcean-Referent:innen in der Klasse und gaben erst einmal einen Crashkurs in Meeresökologie und – näher am Rheinland – über Nord- und Ostsee. Es ist uns wichtig (bei aller Liebe zu unserem Schutzbefohlenen Hai) zu vermitteln, dass auch das Meer vor der deutschen Haustür massive Probleme durch Homo sapiens hat, und dass wir auch hier unmittelbar etwas tun können.
Natürlich kam dann auch der Hai als Topprädator und Schlüsselspezies im Meer als Thema dran, neben der Evolution, der weltweiten Fischerei und der Schutzkonzepte wurden. Am zweiten Tag ging es dann um die menschliche Angst vor Haien, um die Anatomie der Fische, und um ihr Verhalten.
Abschließend wurden mit all diesem Wissen dann reale Haiunfälle analysiert. KI-Medien und Fake News zu Haiunfällen wurden von den Schüler:innen eigenständig thematisiert: Wie erkennt man einen mit KI erstellten Zeitungsbericht? Was stimmt daran nicht? Das Spannende dabei: Da in den Medien fast nur reißerische Schlagzeilen zu Haiunfällen existieren, fielen auch daraus trainierten KI-Berichte recht merkwürdig aus – zumindest gut erkennbar. Das Original eines uns durchaus gut bekannten Wissenschaftlers versus Fake News. Begeisterung bei den Schüler:innen.



Fazit der Schüler:innen: Sie hätten nie gedacht, dass alles so eng miteinander verbunden ist, dass unser tägliches Handeln solche Auswirkungen hat, dass Fische, Schildkröten und Delfine grauenhaft in den Netzen leiden müssen – und dass jeder Einzelne etwas tun kann!