Unsere Vorschläge und Forderungen gegen die Meeres-verschmutzung

In diesem Fall liegt sehr viel Macht beim Verbraucher. WIR entscheiden WIE wir leben wollen und wie wir unsere Zukunft gestalten. Wir tragen die Verantwortung beim Einkaufen und mit unserem Lebensstil.

Es gibt keine Ausreden mehr! Jeder kann etwas tun!

Lärm im Meer

Warum stranden Wale und Delfine? Warum verlieren Haie und andere Meeresbewohner ihre Orientierung? Eine mögliche Ursache ist der Lärm in unseren Meeren. Dieser muss verringert werden. Es müssen auf Grund von Forschungen, Wanderrouten und Bestandszahlen von gefährdeten Arten Lärmschutzzonen in unseren Meeren entwickelt werden. Militärische Manöver mit Tieffrequenz- und Mittelfrequenzsonareinsatz müssen auf ein Minimum und außerhalb der Wanderrouten begrenzt werden. Lokale Produktionen, die eine Verschiffung von weltweit produzierten Produkten nicht mehr nötig machen, könnten ein weiterer ökologischer Lösungsansatz sein, genauso wie moderne alternative Schiffstechnologien, die den Lärm von Schiffsschrauben und Motoren reduzieren. Der Einsatz von sogenannten „Airguns“ zur Erkundung von Erdölvorkommen muss auf ein Minimum beschränkt werden.

Plastikmüll

Unsere Meere dürfen von uns nicht mehr als Müllkippe missbraucht werden. Es muss dringend umgedacht werden. Gesetzgebungen, die z.B. Mikroplastik, aber auch flüssiges Plastik in Kosmetik- und Haushaltsprodukten verbieten, müssen konsequent umgesetzt werden. Hier ist die Politik gefragt, aber vor allem die Industrie, die bisher wenig Anstalten macht, etwas an Ihren Produktionen zu ändern. Einweggeschirr und Besteck aus Plastik sind seit Januar 2021 in der EU verboten.  Deutschland setzt das Abkommen ab dem 3. Juli 2021 um. Trotzdem sollte der Verbraucher auch im täglichen Leben Plastik vermeiden. Wenn die Verpackung nicht vermeidbar ist, kann sie wiederverwendet werden und so noch einen praktischen Nutzen haben.

Unverpackt-Konzepte können teils auch in Supermärkten umgesetzt werden. Die dünnen Plastiktüten an der Gemüsetheke müssen endlich und endgültig verschwinden. Das eine sind Verbote und Strafen. Das andere ist viel wichtiger. Jeder einzelne kann etwas tun, muss etwas tun, denn jede nicht produzierte Plastiktüte oder Verpackung, eben weil der Verbraucher Plastik ablehnt, ist viel besser als das Recycling einer schon produzierten Plastikverpackung, auch in Hinblick auf die dafür notwendige Erdölproduktion.


Weitere Informationen wie Ihr Plastik vermeiden könnt, findet Ihr hier (Link zu Bereich)

Was bieten wir an?

ElasmOcean informiert über Fakten zu Plastik, was es in der Natur anrichtet über den richtigen Umgang und Vermeidung von Plastik. ElasmOcean Mitglieder sind ausgebildete ehrenamtliche Referenten, die an Schulen, Institutionen, in Firmen, Verbänden, in musealen Bereichen und bei Festen, Veranstaltungen und Familienfeiern über den Umgang mit Plastik informieren.


Anfragen gerne an kontakt@elasmocean.org

Wer unterstützt uns?


Unser Schirmherr zu „Meerverschmutzung“ ist Hannes Jaenicke.


Seit vielen Jahren setzt sich der Schauspieler Hannes Jaenicke als Umwelt- und Meeresschützer für einen besseren Umgang mit der Natur ein. Seine ZDF-Dokumentationen „Im Einsatz für…“ zeigen eindringlich, wie wichtig es ist, unser Tierreich und unsere Meere zu schützen. Seit Jahren setzt er sich aber auch konsequent gegen Meeresverschmutzung und für einen sinnvolleren Umgang mit Plastik ein. Hannes Jaenicke lebt, was er sagt, konsequent und nachhaltig. Wir sind sehr stolz darauf, dass er sich bereit erklärt hat, als Schirmherr für diesen Bereich zur Verfügung zu stehen. Wir könnten uns keinen authentischeren Schirmherrn als ihn wünschen, der er sein Lebenswerk darin sieht, seine Popularität für eine bessere Welt einzusetzen.

Quellen:

(Leserichtung, links nach

rechts, oben nach unten)

1. Bloom Association (2020): Der Schwindel mit dem MSC-Siegel. Die Wahrheit über das größte Fischerei-Logo aufgedeckt.

https://www.bloomassociation.org/wp-content/uploads/2020/05/sham-msc-label-german.pdf

Aus: F. Le Manach et al. (2020): Small is beautiful, but large is certified: a comparison between

fisheries the Marine Stewardship Council (MSC) features in its promotional

materials and MSC-certified fisheries.

https://doi.org/10.1371/journal.pone.0231073

2. T. Mentjes (1994): Untersuchungen zur Lachs-Treibnetzfischerei. Informationen für die Fischwirtschaft aus der Fischereiforschung, 41(3), pp. 153-156.  

http://aquaticcommons.org/4288/1/INFN_41_3_153-156.PDF

Bildnachweise:

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rechts, oben nach unten)

Meik Obrock