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Die Klimakrise

Korallen reagieren z.B. empfindlich auf Wassertemperaturen über 30°C und auf zu saures Wasser, das das Kalkskelett nicht nur von Korallen, sondern von allen Lebewesen mit kalkhaltigen Skeletten angreift. Eine neue Studie belegt, dass sogar die Haut von Haien durch das zu saure Wasser (zu niedriger pH-Wert) angegriffen wird und die Tiere leiden [Quellen 1-2].

  • Tiefenwasser
Korallen

Die Vorfahren der Korallen existierten schon vor bis zu 670 Millionen Jahren im Ediacarium, als sich das vielzellige Leben entwickelte [Quelle 1]. Sie gehören zum Stamm der Nesseltiere. Während ihre Verwandten, die Quallen, ein sogenanntes „Medusenstadium“ ausbilden – also das, was wir als Qualle bezeichnen -, kommen Korallen nur als sesshafte Polypen daher. Ihnen gemein sind die namensgebenden giftigen Nesselzellen, mit denen sie auf Jagd gehen.

Die Körper der Polypen sind hydrantenförmig, mit einem Fuß am Untergrund, einem Stiel, in dem sich die Magenhöhle befindet, und einem tentakelbesetzten Kopf, der dem Fang kleinster Lebewesen aus dem vorbeiziehenden Wasser dient [Quelle 2].

Trotz ihrer eher simplen Körperstruktur bilden Korallen eine unfassbare Vielfalt an Formen aus, von filigranen Seefedern über fächerförmige Gorgonien und tellerartige Steinkorallen bis hin zu Seeanemonen. Aktuell sind mehr als 7.230 Arten innerhalb der „Blumentiere“ bekannt [Quelle 3].

Die größten Baumeister unseres Planeten sind die gesteinsbildenden Korallen, die erstmals vor 400 Millionen Jahren, also grob zeitgleich mit den ersten Haien, auftraten. Steinkorallen (Scleractinia) bauen seit etwa 250 Millionen Jahren an unseren heutigen Riffen [Quelle 2]. Ihre Baukunst verdanken sie der Symbiose mit einzelligen Algen, den Zooxanthellen. Während die einzelnen Korallenpolypen nur nachts ihre Körper hinaus ins Wasser strecken und die Tentakeln in die Strömung halten, betreiben die Zooxanthellen Photosynthese im Tageslicht und liefern neben Nährstoffen auch farbgebende Stoffe sowie die Grundlage für den Korallenzement: Kalk.

Die Baukunst der Korallen bietet einem Viertel aller marinen Fische einen Lebensraum oder eine Nahrungsgrundlage [Quelle 4]. Sie bilden sozusagen die Metropolen unserer Ozeane – viel Leben auf kleinstem Raum.

Doch die Riffe werden auf vielerlei Weise bedroht: Da das Meerwasser 30% des zusätzlich in die Luft gepusteten Kohlenstoffdioxids aufnimmt, versauert das Wasser (mehr über pH-Wert gibt’s hier nebenan). Calciumcarbonat, der Baustoff der Korallen, wird dadurch immer weniger

verfügbar, das Wachstum der Riffe wird verlangsamt. Währenddessen greift die Säure das schon vorhandene Kalkgerüst an, sodass manche Bauten mitten in der bunten Innenstadt marode werden. Es kommt zu Instabilität oder verändertem, weniger komplexem Wuchs der Korallen [Quelle 6]. Gleichzeitig bedrohen wärmere Temperaturen die Symbiose zwischen Polypen und Zooxanthellen. Steigt die Wassertemperatur über einen Grenzwert – der „leider“ von Koralle zu Koralle verschieden und deshalb kaum vorhersehbar ist [Quelle 7] -, wird die Photosynthese gehemmt und der Polyp stößt die Algen ab. Zurück bleiben die weißen, sterbenden Skelette. Korallenbleiche ist an sich kein neues Phänomen, doch der gestiegene Umfang des Auftretens ist das, was die Korallenriffe heute stärker bedroht als jemals zuvor [Quelle 7].


Quellen:

1. Spektrum der Wissenschaft – Lexikon der Biologie (Zugr. 10.10.20): Ediacara-Fauna.

https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/ediacara-fauna/20101

2. V. Storch, U. Welsch, W. Kükenthal (2009): Kükenthal Zoologisches Praktikum. 26. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg.

3. WoRMS – World Register of Marine Species (Zugr. 10.10.20): Taxon tree.

https://www.marinespecies.org/aphia.php?p=browser&id[]=2&id[]=1267#focus

4. National Ocean and Atmospheric Administration (Zugr. 10.10.20): Coral reef ecosystems.

https://www.noaa.gov/education/resource-collections/marine-life/coral-reef-ecosystems

5. S. C: Doney et al. (2020): The Impacts of Ocean Acidification on Marine Ecosystems and Reliant Human Communities. Annual Review of Environment and Resources.

https://doi.org/10.1146/annurev-environ-012320-083019

6. J. E. N. Veron (2011): Corals: Biology, skeletal deposition, and reef building. In: D. Hopley: Encyclopedia of Modern Coral Reefs: Structure, Form and Process. Springer Netherlands, Dordrecht 2011.

https://doi.org/10.1007/978-90-481-2639-2

7. J. M. Lough (2011): Climate change and coral reefs. In: D. Hopley: Encyclopedia of Modern Coral Reefs: Structure, Form and Process. Springer Netherlands, Dordrecht 2011.

https://doi.org/10.1007/978-90-481-2639-2

Wassertemperatur

Um sich vor Augen zu führen, wie viel eine Erwärmung der Erde um 2 Grad eigentlich ist, sollte man sich folgende Zahl ansehen: Die durchschnittliche globale Temperatur des Meerwassers beträgt 3,8 Grad Celsius. Eine Erwärmung von 2 Grad ist also fatal, zumal der Großteil

der Erwärmung an der Oberfläche stattfindet, wo die Temperaturen noch sehr viel stärker ansteigen können.


Quellen:

1. Spektrum der Wissenschaft – Lexikon der Biologie (Zugr. 10.10.20): Meer.

https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/meer/41655

2. L. Cheng et al. (2019): How fast are the oceans warming? Observational records of ocean heat content show that ocean warming is accelerating. Science.

https://doi.org/10.1126/science.aav7619

pH-Wert

Die Ozeane sind ein Puffersystem im Klima der Erde. So fangen sie beispielsweise etwa 93% der zusätzlichen Wärme des Klimawandels ab [Quelle 1] und binden mit etwa 30% einen wesentlichen Teil des CO2 [Quelle 2]. Nicht alles davon wird in Form von organischem Kohlenstoff

in Pflanzen eingelagert, sondern reagiert mit dem Meerwasser zu Kohlensäure: Das Meer wird saurer. Mit einem pH-Wert von etwa 8,1 ist das Meerwasser eigentlich leicht basisch [Quelle 2] und begünstigt damit die Produktion von Kalkstrukturen. Schon geringe Abweichungen hinter dem Komma bringen das System aus dem Gleichgewicht. In unserem Körper verhält sich das übrigens nicht anders – Abweichungen von 0,2 pH im Blut können für den Menschen lebensgefährlich werden.


Quellen:

1. NASA (Zugr. 10.10.20): Is the ocean continuing to warm?

https://climate.nasa.gov/faq/53/is-the-ocean-continuing-to-warm/#:~:text=To%20date%2C%20the%20ocean%20contains,measured%20for%20the%20global%20ocean

2. L. Jiang et al. (2019): Surface ocean pH and buffer capacity: past, present and future. Scientific Reports.

https://doi.org/10.1038/s41598-019-55039-4

Veggies es bonus vobis, proinde vos postulo essum magis kohlrabi welsh onion daikon amaranth tatsoi tomatillo melon azuki bean garlic.


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Turnip greens yarrow ricebean rutabaga endive cauliflower sea lettuce kohlrabi amaranth water spinach avocado daikon napa cabbage asparagus winter purslane kale. Celery potato scallion desert raisin horseradish spinach carrot soko. Lotus root water spinach fennel kombu maize bamboo shoot green bean swiss chard seakale pumpkin onion chickpea gram corn pea. Brussels sprout coriander water chestnut gourd swiss chard wakame kohlrabi beetroot carrot watercress. Corn amaranth salsify bunya nuts nori azuki bean chickweed potato bell pepper artichoke.


Nori grape silver beet broccoli kombu beet greens fava bean potato quandong celery. Bunya nuts black-eyed pea prairie turnip leek lentil turnip greens parsnip. Sea lettuce lettuce water chestnut eggplant winter purslane fennel azuki bean earthnut pea sierra leone bologi leek soko chicory celtuce parsley jycama salsify.


Celery quandong swiss chard chicory earthnut pea potato. Salsify taro catsear garlic gram celery bitterleaf wattle seed collard greens nori. Grape wattle seed kombu beetroot horseradish carrot squash brussels sprout chard.


Pea horseradish azuki bean lettuce avocado asparagus okra. Kohlrabi radish okra azuki bean corn fava bean mustard tigernut jycama green bean celtuce collard greens avocado quandong fennel gumbo black-eyed pea. Grape silver beet watercress potato tigernut corn groundnut. Chickweed okra pea winter purslane coriander yarrow sweet pepper radish garlic brussels sprout groundnut summer purslane earthnut pea tomato spring onion azuki bean gourd. Gumbo kakadu plum komatsuna black-eyed pea green bean zucchini gourd winter purslane silver beet rock melon radish asparagus spinach.


Beetroot water spinach okra water chestnut ricebean pea catsear courgette summer purslane. Water spinach arugula pea tatsoi aubergine spring onion bush tomato kale radicchio turnip chicory salsify pea sprouts fava bean. Dandelion zucchini burdock yarrow chickpea dandelion sorrel courgette turnip greens tigernut soybean radish artichoke wattle seed endive groundnut broccoli arugula.


Soko radicchio bunya nuts gram dulse silver beet parsnip napa cabbage lotus root sea lettuce brussels sprout cabbage. Catsear cauliflower garbanzo yarrow salsify chicory garlic bell pepper napa cabbage lettuce tomato kale arugula melon sierra leone bologi rutabaga tigernut. Sea lettuce gumbo grape kale kombu cauliflower salsify kohlrabi okra sea lettuce broccoli celery lotus root carrot winter purslane turnip greens garlic. Jycama garlic courgette coriander radicchio plantain scallion cauliflower fava bean desert raisin spring onion chicory bunya nuts. Sea lettuce water spinach gram fava bean leek dandelion silver beet eggplant bush tomato.

Quellen:

(Leserichtung, links nach

rechts, oben nach unten)

1. J. Dziergwa et al. (2019): Acid-base adjustments and first evidence of denticle corrosion caused by ocean acidification conditions in a demersal shark species. Scientific Reports.

https://doi.org/10.1038/s41598-019-54795-7

2. Zusammenfassung: wissenschaft.de (Zugr. 10.10.20): Ozeanversauerung nagt an Hai-Schuppen.

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/ozeanversauerung-nagt-an-hai-schuppen/

Rest: https://www.veggieipsum.com

Bildnachweise:

(Leserichtung, links nach

rechts, oben nach unten)

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